Pferdehalterhaftpflicht für Reitpferde
Wer ein Pferd als Reitpferd hält, der bewegt sich mit dem Tier meist auch im Gelände oder auf öffentlichen Verkehrswegen. Hier ist eine effektive Pferdehalterhaftpflicht besonders wichtig, denn nicht immer schafft es der Reiter, sein Pferd unter Kontrolle zu halten. Die Schäden, die ein kopfloses, durchgehendes Pferd verursachen kann, sind immens und die Schadenssumme kann im Ernstfall in Millionenhöhe gehen. Umso wichtiger ist es also, sein Reitpferd angemessen zu versichern.
Das sollte eine gute Pferdehalterhaftpflicht für Reitpferde enthalten
Wenn Sie ein Reitpferd besitzen, sollten folgende Punkte unbedingt mitversichert sein:
- Fremdreiter und Reitbeteiligungen – das heißt, egal, wer das Pferd reitet, die Pferdehalterhaftpflicht reguliert den entstandenen Schaden
- Deckungssumme möglichst bis zur Höhe von 10 Millionen Euro
- Gegebenenfalls sollte eine Offen- und Laufstallhaltung mitversichert sein
- Wenn Sie Turniere reiten, gehört auch dieser Punkt mit in den Versicherungsschutz
- Falls Ihr Reitpferd nicht kastriert ist, sollten Sie es gegen ungeplante Deckakte versichern
- Bei Zuchtstuten können die Fohlen bis zu einem Alter von sechs Monaten mit versichert werden
- Flurschäden durch ausgebrochene Pferde gehören ebenfalls in den Versicherungsumfang
- Regressansprüche durch Kranken- oder Rentenversicherung
- Eigenschaden bei Reitbeteiligungen
- Versichern Sie Ihr Pferd auch gegen das Reiten ohne Sattel oder mit unüblichen Zäumungen
- Wählen Sie einen Versicherungsschutz ohne Helmpflicht
- Für die Zaunhöhe sollte es keine gesonderten Vorschriften geben.
In einer guten Pferdehalterhaftpflicht ist immer auch die Abwehr unberechtigter Ansprüche und die Prüfung von Schadensersatzansprüchen enthalten. Wenn Sie für Ihr Reitpferd einen Versicherungsschutz gegen Mietsachschäden mit abschließen wollen, muss dies gesondert vereinbart werden.








